Ambalafenomby 2025

Trotz der Beschwerden einer Reise nach Madagascar und dort weiter zur Schule nach Ambalafenomby bei dem hohen Alter der Stifter, traten beide, Sabine und Hartmut Röhl, auch zum Schuljahrs Beginn 2025/2026 wieder die Reise an. ( Sabine feierte während der Reise ihren 90sten Geburtstag !!!) Schuljahrs Beginn war für den 09.09. festgelegt, die Ankunft in Antananarivo am 27.08. gab uns genügend Zeit für die jährliche Beschaffung der Lehr-und Lernmaterialen.

Unser Lieferant war vorgewarnt und hatte die benötigten 1400 Schulhefte der unterschiedlichsten Formate zurückgelegt, auch der weitere Schulbedarf konnte beschafft werden, so dass wir nach erneut mehr als 13 stündiger Fahrt über teilweise kaum mehr als solche zu bezeichnende Straßen pünktlich in Fianarantsoa ankamen.

Am 08.09. der Besuch in der bischöflichen Verwaltung zur Bezahlung der Sozialversicherungsbeiträge für die Beschäftigten der Kantine und Rücksprache über die (erfolgte !) Einhaltung der Verpflichtung des Bistums für den Gebäudeunterhalt. Zur Eröffnung des neuen Schuljahrs dann am 09.09. zur Schule. Honorierung der Lehrer für das erneut bestmögliche Ergebnis der Schule an der nationalen Abschlussprüfung CEPE mit 100% Erfolgsquote.

Aus Budgetgründen konnten die Absolventen nicht wie früher mit einem Geschenk für den Erfolg belohnt werden, von LiquiMoly zur Verfügung gestellte Werbegeschenke traten an die Stelle.

Die Versorgungslage nicht nur im tiefen Süden, sondern auch schon in der Provinz Fianarantsoa war wieder sehr angespannt. Mit unserer vor Ort verantwortlichen Isabelle Randriamaro haben wir die Lieferanten für den Bedarf der Kantine besucht und durch Anzahlung und Zahlungsversprechen für das neue Jahr die Versorgung gesichert.

Zur Kontrolle der Preise, die durch die Inflation sehr gestiegen sind, hat das Mitglied des „Rats der Weisen“, Erick 2 Mal eine entsprechende Untersuchung gemacht und dabei festgestellt, dass unsere Preise für die Beschaffung des Materials für die Kantine sogar unter dem allgemeinen Preisniveau liegen.

Unser Logistiker/ Lagerverwalter René Modeste Razafisoa war krank und wurde in den letzten Wochen schon von Seinem Sohn Paul vertreten. René Modeste ist im November 2025 verstorben, sein Sohn hat dann nach seinem Abitur Verantwortung für seine Familie als Ernährer und die Schule übernommen und die Aufgaben seines verstorbenen Vaters weitergeführt. Für die Verfügung über das Konto für den laufenden Bedarf hat es eine Änderung gegeben.

Nicht mehr 2 Unterschriftberechtigte vor Ort (Isabelle + René)veranlassen die Auszahlung des von Röhl genehmigten Monatsbedarfs, sondern Hartmut Röhl gibt den benötigten Barbedarf per elektronischer Order frei.

Wir konnten alle notwendigen, erkennbaren Maßnahmen auf den Weg bringen für das neue Schuljahr in dem erneut die der Kapazität entsprechende Zahl von 120 Schülern die Schule besucht.

Der Rückflug wurde dann dramatisch. Zum geplanten Termin brach die Revolution der Gen Z aus. Gewalt in den Straßen, Plünderungen, Straßensperren, Ausgangssperre, Schließung des Flughafens. Sturz des Präsidenten und Flucht ins Exil. Erst 4 Tage nach geplantem Termin mit einem Sonderflug der Air France für die in der Revolution Gestrandeten Ausreise nach Reunion und später von dort nach Europa. Jetzt herrscht unter einer Militärjunta wieder Ruhe im Land.

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